2-Tages-Ausflug "Vom Neckar zum Main und zurück"

 

 

Am Sonntag früh machte sich der Obst- und Gartenbauverein Untertürkheim bei trübem Himmel und kühlen Temperaturen mit dem Bus auf, um in 2 Tagen die Stadt Würzburg und die Maingegend zu erkunden.

Teilweise starker Regen während der Fahrt über die Autobahn tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Zur Rast auf einem Parkplatz bei Tauberbischofsheim hatte der Regen dann aufgehört und sogar einige Sonnenstrahlen begrüßten die Teilnehmer, so dass das Vesper aus Landjägern mit Brot und Senf sowie der Wein oder das Wasser im Freien genossen werden konnte.

So eingestimmt ging die Fahrt weiter nach Würzburg zur ersten Station auf den Nikolausberg mit der barocken Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung, dem Käppele. Von hier bot sich ein herrlicher Blick auf das Maintal, die Würzburger Altstadt mit der alten Mainbrücke, der Residenz und auch zur Festung Marienberg. Durch den schönen Ausblick hatte man eine grobe Orientierung, was man sehen wird und wo die nächsten Stunden verbracht werden.

Mit dem Bus zurück in die Altstadt gab es im ältesten Gasthaus „Zum Stachel“, dem ehemaligen Zehnthof als Essen ein Paar Fränkische Bratwürste mit Kraut und Brot. Danach teilte sich die Gruppe in 3 Teile. Eine Gruppe erkundete Teile der Stadt mit dem City-Zügle, die beiden anderen Gruppen machten sich mit je einem Stadtführer bzw. –führerin auf einen 2-stündigen Rundgang durch die Straßen und Gassen der Altstadt, die auch wegen einem der größten Straßenmusikfeste sehr gut besucht waren. Von der alten Mainbrücke gab es unter anderem die Festung, das Käppele und die herrlichen Weinberge zu sehen. Der Weg führte vorbei am historischen Rathaus, der Marienkapelle, dem Dom, dem Lusamgärtchen mit dem Grab von Walter von der Vogelweide und vielen weiteren Gebäuden mit großer Geschichte. Das Ende der Touren war jeweils die Würzburger Residenz. Dort trafen alle Teilnehmer wieder zusammen und besichtigten mit einer Führung das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas, das seit 1981 UNESCO Weltkulturerbe ist. Der Rundgang führte über den Gartensaal, das imposante Treppenhaus, den weißen Saal, durch die Kaiserzimmer incl. des Spiegelsaals.

Nach diesen vielen Eindrücken aus den Führungen brachte der Bus alle teils müden OGVler nach Ochsenfurt ins Hotel, wo nach dem Bezug der Zimmer und einer kurzen Verschnaufpause das gemeinsame Abendessen eingenommen wurde und der Tag in geselliger Runde ausklang. Das Wetter hatte den ganzen Tag über mitgespielt und der Regen kam erst am Abend, als alle im Hotel im Trockenen waren.

Am zweiten Tag startete die Gruppe nach einem reichhaltigen Frühstück mit dem Bus, um in Volkach wieder eine örtliche Reiseleiterin aufzunehmen. Es folgte eine Mainschleifenrundfahrt. Die Volkacher Mainschleife ist die größte Flußmäanderlandschaft und ein wichtiger Teil des Weinanbaugebietes Franken. Die Fahrt führte von Volkach, dem Scheitel der Mainschleife auf die Weininsel, zum Aussichtspunkt terroir f, wo sich ein Blick auf Volkach und die dazugehörenden Teilorte über der großen Weinlage „Eschendorfer Lump“ und den Main bot. Der zweite Stopp war unterhalb der Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“, die nach einem kurzen Spaziergang besichtigt wurde. Dort ist vor allem Tilmann Riemenschneiders „Madonna im Rosenkranz“ zu sehen. Wieder in Volkach zurück verabschiedete sich die Reiseleiterin Frau Volk und das nächste Ziel, der nächste große Programmpunkt wurde angesteuert.

Im oberfränkischen Ebrach befindet sich der Baumwipfelpfad Steigerwald. Dieser ist bis zu 42 m hoch und ca. 1,2 km lang. Der Holzpfad führt auf Stelzen durch den Wald, nach 2 Drittel der Strecke gelangt man in bzw. über ein Rot- und Rehwildgehege, wo ein stattlicher 12-Ender auf Futter wartete. Hier ist auch der Höhepunkt, der sich nach oben öffnende kelchförmige Holzturm. Der Pfad windet sich an der Außenseite des Turmes zu einem kreisförmigen Umgang auf der obersten Ebene, der einen herrlichen Rundumblick in die waldreiche Landschaft des Steigerwaldes ermöglicht. Leider war das Wetter nicht ganz auf der Seite der Besucher, der Himmel war wolkenverhangen und die dunklen Wolken störten die Aussicht. Aber es war trotzdem ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Am Ende des Pfades gab es dann noch die Möglichkeit zu einer kleinen Stärkung.

Das letzte Ziel am Main erreichten die Ausflügler in Veitshöchheim. Der Rokokogarten mit der dazugehörigen Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe ist das Juwel des Ortes. Er ist in Deutschland einzigartig und sucht europaweit seinesgleichen. Auch hier konnten die Teilnehmer auf eigene Faust den Garten mit all seinen Raffinessen besichtigen, die Wasserspiele ansehen oder am Mainufer die hübsche Uferpromenade bestaunen.

In der letzten halben Stunde des Aufenthaltes am Main mussten dann doch zum ersten Mal die Regenschirme aufgespannt werden, was zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr groß ins Gewicht fiel, da jetzt die Heimfahrt vom Main zum Neckar anstand.

Es waren 2 schöne, informative, erlebnisreiche und abwechslungsreiche Tage.

                                                                                                    

 

 

Besuch der BuGa 2019

 

Mit annähernd 60 Teilnehmern besuchten  wir die Bundesgartenschau in Heilbronn.

Die Impressionen der informativen und interessanten Führung finden Sie im Fotoalbum.

    

 

 

 

Lehr- und Besichtigungsreise des Obst- und Gartenbauvereins Untertrürkheim

nach Masuren und Danzig.

 

 

 

 

Um die reiche Natur und Kultur kennenzulernen machten sich 40 Teilnehmer/-innen mit dem Flugzeug auf nach Polen. Nach Begrüßung durch den örtlichen Reiseleiter in Warschau führte die Fahrt Richtung Masurische Seenplatte bis nach Sensburg (Mragowo) wo im Hotel, mitten in der Natur an einem See gelegen, die Zimmer bezogen wurden.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhr der Bus vorbei an grünen Hügeln, gelben Rapsfeldern und Seen zum Landgestüt nach Rastenburg, ein Pferdegestüt, das maßgeblichen Anteil am Erfolg der ostpreußischen Warmblutzucht hatte. Die Geschichte und das heutige Fortführen der Pferdezucht wurden den Teilnehmern ausführlich erklärt. 

Nach einer Kaffeepause im Museum der Familie Dickti in Zondern, die mit Unterstützung der Dorfbewohner eine Bauernkate, wie sie die Großeltern besaßen, eingerichtet hatte und nach einem Rundgang durch den wunderschön angelegten Garten zur dortigen Scheune konnten alte bäuerliche Arbeitsgeräte wie „Kleereiber und Hungerharke“ besichtigt werden.

Die nächste Station war die Wallfahrtskirche Heilige Linde, eine der schönsten Barockkirchen Ostpreußens . Die Orgel mit beweglichen Figuren verzauberte die Zuhörer mit einem Konzert

Der nächste Tag stand unter dem Motto „Flora und Fauna“ Große zusammenhängende Waldgebiete gibt es in Polen nur noch in den südlichen Masuren. Nach einem kurzen Bummel am Niedersee ging es über Pisz in die Johannisburger Heide, einem echten Naturparadies, wo die Krutyna, der wohl schönste Fluss Ostpreußens durch eine bezaubernde Landschaft fließt. Der Höhepunkt des Tages war eine Stakenfahrt durch das Naturschutzgebiet.

Der hübsche Ort Nikolaiken, das wichtigste Wassersportzentrum Polens, malerisch zwischen zwei Seen gelegen wurde erkundet.

Nächste Station war Elbling. Mit dem Schiff bergauf durch eine grüne Wiese fahren, das ist nur auf dem Oberländer Kanal möglich. Der Höhenunterschied wird nicht wie üblich durch Schleusen überwunden, vielmehr werden die Schiffe auf Schienen über Land transportiert. Ein einzigartig technisches Denkmal.

Nach Besichtigung der Marienburg, die mächtigste und größte Festung des Deutschen Ordens der Kreuzritter ging die Fahrt ins 50 km entfernte Danzig

Danzig die einst reichste Stadt an der Ostsee ist heute die wichtigste Stadt in Polen Am Vormittag des nächsten Tages machten die Teilnehmer einen geführten Rundgang durch die Danziger Altstadt und besichtigten das Bernsteinmuseum. Beim Spaziergang durch die Gassen vergisst man, dass die Stadt 1945 einem Trümmerfeld glich .Zu bewundern ist der Wiederaufbau und die Rekonstruktion der Gebäude. Schmucke Patrizierhäuser und Barockfassaden, die Marienkirche das bedeutendste Bauwerk der Backsteingotik und die sechstgrößte Kirche der Welt beeindruckten die Teilnehmer.

Am nächsten Tag ging die Fahrt über die Mottlau nach Westerplatte durch den Danziger Hafen mit riesigen Werftanlagen vorbei an der Weichselfestung – hier begann 1939 der zweite Weltkrieg.

Die Fahrt ging weiter nach Sopot dem bekannten Badeort an den breiten Stränden der Danziger Bucht. Leider hatte der Himmel an dieser letzten Station der Reise alle Schleusen geöffnet.

Nach Rückreise von Danzig nach Warschau verabschiedete sich der Reiseleiter, der den Teilnehmern umfangreiche Informationen über Land und Leute, die Geschichte Polens, polnische Schriftsteller sowie die polnische Seele näher brachte.

Eine beeindruckende Reise nach Masuren mit Wäldern und Seen, Dörfern mit Ziegeldächern, idyllischen Wegen und einer wunderschönen Landschaft - hier scheint die Zeit stillzustehen.

                                                                                      

 



Jubiläumsausflug der Damen 2019

 

 

 


Anlässlich des 20jährigen Jubiläums war der Damenausflug dieses Mal hauptsächlich den kulinarischen Genüssen gewidmet. Frühmorgens startete bei leichtem Regen ein ganzer Bus mit Frauen in Untertürkheim und die Fahrt gingzur ersten Station nach Gundelsheim. Das Wetter besserte sich, wie es die Damen erhofft hatten, so dass die Schirme im Bus bleiben konnten. Kaffeedurstig und hungrig erwartete die Gruppe ein reichhaltiges Frühstücksbuffet im Café Schell. Gut gestärkt und mit den ersten Einkäufen aus der Schokoladenmanufaktur ausgestattet brachte der Bus die gut gelaunte Truppe zum Töpferzentrum „Hasenmühle“ in Weinsberg. Die Chefin Frau Donald-Blezinger informierteüber die Produktvielfalt ihrer Töpferei. Das bekannteste daraus sind die Namenstassen, mit denen die Erlebnistöpferei unter anderem auch auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt anzutreffen ist. Im Mühlencafé der Töpferei gab es Likör und Saftcocktails aus getöpferten Gefäßen und dabei viel Wissenswertes zu der individuellen und traditionellen Handwerkskunst, den Dekors wie dem schwäbisch-alemannischen Dekor oder dem majo


lica-blau, den verschiedenen Gebrauchskeramiken wie dem Brot-, Zwiebel- oder Knoblauchtopf und den einmaligen Keramikpfannen. Anschließend gab es eine Führung durch einen Teil der Produktion, wo die Bemalung der Gefäße mit dem Gänsekiel und das Tauchen bestaunt werden konnte. In dem Töpferladen gab es natürlich viel zu stöbern und auch einzukaufen, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde. Wieder hungrig nach den Informationen und dem Shoppen ging es weiter zur nächsten kulinarischen Station nach Heilbronn. Im dortigen Weingut Albrecht-Kiessling erwartete die Damen unter dem Motto „Essen und Wein“ eine Weinprobe, die mit einer Sektprobe im Sektkeller begann. Die Juniorchefin Viola Albrecht erläuterte die Sektherstellung ihres Weingutes mit der Flaschengärung. Danach gab es eine kleine Führung durch die verschiedenen Räume des Weingutes bevor es dann zum Essen in den liebevoll hergerichteten Gastraum ging. Dort wartete einWinzerbuffet mit dreierlei Fleisch, verschiedenen Beilagen und Salaten. Dazu  gab es eine Verkostung von 5 Weinen vom Grauburgunder, Riesling Kabinett, Muskattrollinger Rosé, Trollinger bis zum Samtrot. Dazu passte der Nachtisch Tiramisu hervorragend. Zum Abschluss der Weinprobe servierte Frau Albrecht im Gewölbekeller einen Lemberger.Natürlich konnte auch hier etwas für das leibliche Wohl  für sich selbst oder auch als Mitbringsel eingekauft werden. Der Bus brachte alle Damen und die verschiedenen Einkäufe pünktlich zurück nach Untertürkheim.

Ein wieder rundherum toller und hervorragend organisierter Tag mit einem abwechslungsreichen und informativen Programm  ging Dank der Organisatorinnen M. Schall, R. Jung und S. Koffmane zu Ende. Für die vielen immer wieder mit neuen Zielen geplanten Ausflüge der vergangenen Jahre wurden die drei organisierenden Damen mit einem Präsent und vor allem einem selbst geschriebenen Gedicht von R. Warth überrascht.

Vielen Dank für alles und auf den Ausflug im nächsten Jahr sind alle schon gespannt. 

 


 

 

Flegga-Treff am 22.Oktober 2017

 

Auch in diesem Jahr konnten die Besucher des Flegga-Treffs wieder selbstgemachte Marmelade, sowie Honig kaufen und heimische Fruchtsäfte an unserem Stand verkosten.

 

 

 

 

 

 

 

Lehr- und Besichtigungsreise des OGV Untertürkheim nach


BÖHMEN von 24. – 28.Mai 2017

 

 

 

„Aus Böhmen kommt die Musik“. Peter Alexander hat dieses Lied berühmt gemacht und 52 Mitglieder des OGV Untertürkheim wollten es genau wissen und machten sich am 24.Mai 2017 auf den Weg nach Südböhmen. Die Hinfahrt erfolgte über Passau, wo wir nach einem gemeinsamen Mittagessen eine Dreiflüsse-Fahrt auf Donau, Ilz und Inn unternahmen. Am späten Nachmittag erreichten wir die wegen des Bieres weltweit bekannte und größte südböhmische Stadt Budweis und bezogen unser direkt am Rand der Altstadt gelegenes Hotel. „Dobry dén“ hieß es am Morgen. Wir begrüßten unseren örtlichen Reiseleiter Martin Polák, der uns die folgenden Tage begleitete. Am Vormittag stand ein kurzer Rundgang durch Budweis auf dem Programm und danach fuhren wir in die historische Stadt Jindrichuv Hradec (deutsch: Neuhaus), wo wir unter anderem die größte mechanische Weihnachtskrippe der Welt bestaunten. Sie enthält fast 1400 Menschen- und Tierfiguren und ist im Guinessbuch der Rekorde eingetragen. Die Rückfahrt führte über Telc (deutsch: Teltsch) mit Bummel am wunderschönen Marktplatz mit den herrlichen Häuserfassaden. Unser nächster Tag führte nach Böhmisch Krummau. Den Beinamen „Perle des Böhmerwaldes“ trägt dieser viel besuchte Ort zu Recht. Beeindruckend ist der Schloss- und Burgkomplex, nicht minder lohnend ein Bummel durch die belebten Straßen und Gassen. Vom Trubel in Böhmisch Krummau erholten wir uns bei einer gemütlichen Schifffahrt auf dem in herrlicher Landschaft eingebetteten Lipno-Stausee. Bei herrlichem Sonnenschein und dazu Kaffee und Kuchen konnten wir „die Seele baumeln lassen“. Am folgenden Morgen besuchten wir das in der Nachbarschaft zum Hotel gelegene Kloster mit Klosterkirche, gerade noch rechtzeitig vor Beginn einer Hochzeit. Die folgende Fahrt führte durch eine malerische Bilderbuchlandschaft vorbei an hübschen kleinen Dörfern bis nach Holasovice. Das aus verschiedenen Höfen im südböhmischen Bauernbarock bestehende Dorf zählt zum UNESCO-Welterbe. Nach einem kleinen Dorfrundgang legten wir unsere Mittagspause zu aller Überraschung mitten im Wald bei der Wallfahrtskirche Maria Gojau ein. Frisch gestärkt erreichten wir nach kurzer Fahrt Schloss Frauenberg. Das Schloss ragt auf einer Anhöhe über der Moldau empor und gehört mit zu den meistbesuchten Orten in Südböhmen. Ein Touristenzügle fuhr uns hinauf zum Schloss, wo wir zum Rundgang erwartet wurden und danach noch einen Spaziergang durch den schönen Schlossgarten unternehmen konnten. Abends im Hotel wurde endgültig der Beweis erbracht: „Aus Böhmen kommt die Musik“ und tatsächlich wurde auch zu den Klängen der drei Musiker das Tanzbein geschwungen! Unsere Rückfahrt führte uns durch den Böhmer- und Bayerischen Wald von der Moldau an die Donau mit Mittagspause unterwegs in Abensberg, weiter durch das Donautal bis Ulm mit nochmaliger Abschlusseinkehr unterwegs zum Ausklang einer gelungenen Reise mit viel Sonnenschein und schönen Eindrücken.

 

 

 

Traditionsausflug der Damen des Obst- und Gartenbauvereins Untertürkheim

  

 

Dieses Jahr begann der traditionelle Damenausflug des OGV Untertürkheim mit Verspätung, die durch ein Verkehrschaos in und um Untertürkheim entstand. Aber weder davon noch von dem Regen wurde die gute Laune der Teilnehmerinnen getrübt. 

Mit dem Bus ging es über die Autobahn auf die Schwäbische Alb. Gegen Ende der Fahrt hat es aufgehört zu regnen und die Schirme konnten im Bus bleiben. In Laichingen wurde die Gruppe in der Textilfirma Wäschekrone zu einer Betriebsführung erwartet. Diese begann durch Mitarbeiter, die über die Geschichte der Weberei in Laichingen und der Entwicklung bis zur Entstehung der heutigen Firma informierten. Dazu gab es Sekt und Häppchen. Der Verspätung bei der Anreise geschuldet fiel die Besichtigung der Fertigung gekürzt aus. Es wurden einige Besonderheiten in der Produktpalette vorgestellt und man erhielt trotzdem einen interessanten Einblick. Im Anschluss konnte im Fabrikverkauf gestöbert und eingekauft werden. 

Als nächster Programmpunkt stand das Mittagessen in Blaubeuren auf dem Plan. Da die Essen bereits im Bus ausgesucht und vorbestellt wurden konnte die fehlende Zeit vom Vormittag in der Mittagspause voll aufgeholt werden. Mit einem kurzen Spaziergang durch den Ort zurück zum Busparkplatz begann ein weiterer Höhepunkt des Tages. Die Organisatorinnen hatten davor noch eine Überraschung für jede Teilnehmerin im Bus bereit: es gab ein Piccolo für Jede. 

Das Blautopfbähnle fuhr die Gruppe über eine Stunde mit einer Panoramarundfahrt durch und um das reizende Städtchen Blaubeuren . Dabei erstrahlten viele Sehenswürdigkeiten und die Landschaft teilweise sogar im Sonnenschein, es entstanden Lücken zwischen den Wolken. Auf dem Panoramaweg durch das Landschaftsschutzgebiet erreichte das Bähnle einen Wendeplatz auf der Höhe und alle hatten die Möglichkeit auszusteigen und den schönen Blick über die Stadt und auf die gegenüberliegenden Felsen mit der Ruine vom Rusenschloß und dem bekannten „Klötzle Blei“ zu genießen. Am Ende der Rundfahrt blieb noch Zeit einen Spaziergang zum Blautopf zu machen, wobei der Weg durch die Klosteranlage führte. 

Im Bus fuhren die Damen zum letzten Ziel, einem Lokal in Merklingen, um dort den Tag bei Kaffee, Kuchen, Eis oder anderen Leckereien und Getränken ausklingen zu lassen. 

Die Heimfahrt verlief bei Sonnenschein problemlos ohne Stau oder anderen Hindernissen und auch Dank dem souveränen Busfahrer Josef.

 

 Alle waren sich einig: Es war wieder ein erlebnisreicher Tag! Vielen Dank den Organisatoren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lehr- und Besichtigungsreise des OGV Untertürkheim nach

 


IRLAND vom 28. Juni - 04. Juni 2016

 

 

 

 

 

 

 46 Mitglieder des OGV Untertürkheim machten sich am 28.Mai 2016 auf den Weg nach Frankfurt, um von dort nach Irland zu fliegen und die „Grüne Insel“ im Rahmen einer 8-tägigen Rundreise zu erkunden. Pünktlich landete der Fliege in Dublin, wo unser Reiseleiter Guido uns in Empfang genommen hatte. Nachdem unser Gepäck in unseren Bus verladen war, fuhren wir direkt ins Zentrum von Dublin. Nach dem Mittagessen erfolgte eine Stadtrundfahrt und der Besuch des Trinity Colleges mit dem berühmten Book of Kells. Zur Einstimmung auf Irland besuchten wir abends ein Windhund-Rennen und erlebten von unseren Logenplätzen im Stadion-Restaurant während des Essens diese typisch irische Sportart praktisch hautnah. Der nächste Tag führte uns in die Wicklow Mountains. Unser erstes Ziel dort war das Powerscourt-Anwesen mit den großartigen Park- und Gartenanlagen. Nachmittags stand die Besichtigung von Glendalough auf dem Programm. Diese ehemalige Klostersiedlung ist die Berühmteste in ganz Irland und strahlte trotz herrlichem Wetter eine gewisse mystische Atmosphäre aus. Abends erlebten wir ein weiteres Mal irische Tradition: ein Abendessen in einem Pub im quirligen Stadtviertel Temple Bar. Danach hieß es die Koffer packen, denn die Reise ging weiter in den Westen der Insel bis nach Galway. Auf dem Weg dorthin machten wir halt an der Klostersiedling Clonmacnoise, deren berühmtester Besucher in jüngster Zeit Papst Johannes gewesen war. Die Anlage liegt malerisch an einem weiten Bogen des Shannon-Flusses und bot herrliche Motive für die Fotografen in unserer Mitte. Auf dem Corrib-See unternahmen wir eine Schiffstour, genossen dabei leckeren Irish Coffee und einige Mitglieder lernten unter der Anleitung unseres weiblichen Kapitäns irische Tanzschritte. Die Stimmung war großartig und die Gesichter der Zuschauer strahlten mit der Sonne um die Wette. Von Galway aus unternahmen wir am vierten Tag einen Ausflug ins Connemara-Gebiet, eine in ihrer Einfachheit wunderschöne Landschaft mit Bergen, Seen und Reet gedeckten Häusern in der wie aus dem Nichts die herrlich an einem See gelegene Kylemore Abbey auftaucht. Berühmt ist diese Abtei für die Rosinenbrötchen, die zusammen mit Sahne und Marmelade gegessen werden und von den dort noch lebenden Benediktinerinnen selbst gebacken werden. Wir kamen natürlich in diesen wahrlich „himmlischen Genuss“ und konnten die Kalorien beim anschließenden Spaziergang entlang am See oder durch die sehr gepflegte Parkanlage der Abteil wieder abtrainieren. Nachmittags besuchten wir Martin O’Hara auf seiner Farm. Mit dem Traktor fuhren wir zur Behausung seiner Vorfahren und Martin zeigte uns, wie Torf gestochen wird und welch einfaches Leben die Torfstecher führten. Am fünften Tag packten wir erneut unsere Koffer und verstauten darin endgültig unsere Regenschirme. Bei Sonnenschein und wolkenlos blauem Himmel führte uns die Reise weiter Richtung Südwesten bis nach Killarney. Der wohl für die meisten landschaftliche Höhepunkt der Reise wartete heute auf uns: die berühmten Klippen von Moher, die sich auf einer Länge von sieben Kilometern erstrecken und senkrecht zum Atlantischen Ozean abfallen. Unser Aufenthalt hier war deshalb entsprechend lang, die Mittagspause verbrachten wir – meist mit einem Eis in der Hand – im gemütlichen Fischerdorf Lahinch und fuhren dann endgültig bis nach Killarney in unser Hotel direkt am eigenen Golfplatz.

Am nächsten Tag wartete ein weiterer landschaftlicher Leckerbissen auf uns: die Fahrt um den Ring of Kerry – eine der schönsten Küstenstraßen in Europa. Immer wieder neue Landschaftsbilder und Küstenabschnitte begleiteten uns den ganzen Tag. Einen Stopp legten wir bei der Kells Schaf Farm ein. Dort zeigte uns Brendan vor einem großen Publikum, wie seine Hirtenhunde die Schafherden zusammen halten. Am späten Nachmittag begeisterten uns die prächtig blühenden Rhododendren im Park des Herrenhauses Muckross, in dem man leicht einen ganzen Tag verbringen könnte. Schon hieß es Koffer packen, Abreise und Fahrt Richtung Dublin. Unterwegs machten wir Halt am geschichtsträchtigen Festungsfelsen Rock of Cashel, der heute Nationaldenkmal ist und dessen Ruinen von einer großen Vergangenheit erzählen können. Am Nachmittag bereits erreichten wir den Dubliner Vorort Saggart und bezogen dort unser Hotel für die letzte Nacht während der Reise. Am Morgen ein letzter Blick auf den Golfplatz, eine letztes Mal das rustikale irische Frühstück und dann ging die Fahrt zum Flughafen, wo wir unserem hervorragenden Reiseleiter Guido und nicht minder schlechtem Fahrer Roger „Bye Bye“ sagen mussten. Eine tolle Woche lag hinter uns, wir erlebten freundliche Menschen und irische Gastfreundschaft, wir genossen die herrlichen Landschaften und Sehenswürdigkeiten und vor allem ein „Jahrhundert-Wetter“ mit stets blauem Himmel und nicht einem einzigen Regentropfen. Fáilte go hÉirinn....